Saisonschluss für den HC Nando

Bei schönstem Wetter und tropischen Temparaturen zeigt sich das Sportamt der Stadt Zürich einmal mehr ausgesprochen flexibel und schliesst die öffentlichen Schwimmbäder trotz grossem Ansturm am letzten Wochenende. Dies bedeutet theoretisch auch den Saisonschluss für den HC Nando, da ja bekanntlich das Hockeyfeld mit dem Schwimmbad Heuried seit diesem Jahr in die gleiche Verwaltungskategorie fällt und deshalb den zuständigen Beamten nicht zugemutet werden kann, das Hockeyfeld weiter offen zu halten wenn das Schwimmbad geschlossen ist (verstehen wir doch, klar!).
Der HC Nando indessen wurde einmal mehr aktiv und konnte eine Ausnahmebewilligung für den kommenden Donnerstag, den 16. September 1999 ergattern. Zum letzten Mal wird der HC Nando ein Spielchen in diesem Jahr auf dem Heuried austragen können. Ab dem 23. September ist dann wirklich Schluss, da zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen werden sein wird, das Eis für die Wintersaison heranzuzüchten.
Eine Alternative zum Heuried für diesen schönen Herbst ist schwierig zu finden. Interessenten, die weiterhin noch spielen möchten und einen guten Vorschlag für einen Platz haben, melden dies bitte umgehend.

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Cool Tour Club

Eine heisse Spannung lag in der Luft, als heute die ersten Nandotheken um halb sieben auf dem Heuried aufkreuzten. Sollten doch heute Cool Tour Club aus Wallisellen eintreffen und uns einen harten Fight liefern.Von denen war aber noch keiner zu sehen. So begaben wir uns zum Warmlaufen aufs Feld, denn anders kann man das nicht nennen, was die erste Stunde abging. Zu viele Fehler, zu viel Gehacke, oft Einzelaktionen. Dann, wir waren alle spielgeil, trafen allmählich die Freunde aus Wallisellen ein, sieben an der Zahl. Da mit so vielen Spielern jedoch die Banden geplatzt wären, entschied man sich, drei gemischte Mannschaften zu bilden und so ein Turnier durchzuführen. Und dann hat man die holden Nandotheken endlich kämpfen gesehen, jedoch waren die Walliseller Gastarbeiter uns oft überlegen. Das Turnier wurde hart, aber fair geführt und die Spiellust aller liess erst spät in der Nacht nach.

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Der HC Nando an seinem ersten Turnier

Der HC Nando Zürich schlug sich tapfer gegen teilweise übermächtige Gegner (hinauf bis zur Nationalliga A) und belegte den ehrenvollen 7. Rang (von immerhin acht teilnehmenden Mannschaften)!
Der HC Nando kannte kein Pardon und gab auch gegen ganz klar bessere Gegner sein bestes: Ein einziges Stängeli gegen den HC Nando war das Resultat und nur in einem einzigen Spiel gelang dem HC Nando kein einziges Tor. Die taktische Naivität war das bedeutendste Manko des Plauschclubs vom Heuried, dies zeigte sich deutlich gegen Gegner, die Aufstellung und Spielzüge wöchentlich trainieren. Der HC Nando, einmal in der Woche sein Plauschmätschchen spielend, lief noch und noch in 3-1, 2-1 oder sogar 3-0 Situationen hinein und deckte die angreifenden Stürmer zuwenig auf den Mann. Da konnte auch unser Goalie Britta Schmid, die zum ersten Mal mit voller Montur in einem Inline-Hockey-Goal stand, trotz deutlicher Steigerung von Spiel zu Spiel nichts ausrichten. Erst am zweiten Tag konnten sich die Spieler des HC Nando an die Gepflogenheiten eines richtigen Spieles gewöhnen und steigerten sich.
Im “Verliererhalbfinal” gegen die zweite Mannschaft der Street Fighters Gommiswald wäre dann eventuell auch mehr drin gelegen, wenn nicht das zweite grosse Manko des HC Nando zu Tage getreten wäre: Die Kondition. Mit nur einem Auswechselspieler in den Finalspielen konnten die ohnehin schon von Natur aus eher gemächlich spielenden Heuried-Cracks gegen die mit zwei kompletten Linien antretenden Gegner zu wenig ausrichten. Trotzdem konnte der HC Nando gegen die Street Fighters II lange Zeit mithalten und verloren schliesslich nur 0:4.
Das Turnier war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis und brachte viel Spass. Dabei zu erwähnen ist auch das Nachtleben von Gommiswald, das durch eine lustige Episode angereichert wurde: Der HC Nando sucht weiterhin die Person, die seinem Stürmer Fredi Schmid hinterhältig und unbemerkt eine volle Bierflasche auf den als Nachtlager ausgewählten Ping-Pong-Tisch gelegt hat, wodurch Fredi und sein Schlafsack die ganze Nacht (oder besser die wenigen verbleibenden Stunden) als Scherben-Fakire üben konnten.
Fazit für das nächste Turnier: Vielleicht ein bis zweimal mit einem Ball üben, ein bisschen Theorie (warum dürfen nicht alle drei Feldspieler gleichzeitig auf den ballführenden Gegner losgehen?) und der HC Nando wird am nächsten Turnier noch eine bessere Figur ablegen.

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High Noon

High Noon auf dem Heuried. Das Spiel heute fand bei denkbar glücklichen Wetterverhältnissen statt. Der Regen drohte die ganze Zeit über dem Heuried, aber er kam nicht. Erst später im Restaurant Heuried (zum ersten Mal wurde ein Spielchen an diesem hübsch eingerichteten Spunten gefeiert) regnete es draussen in Strömen.

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Unglaublich!

Unglaublich. Zum ersten Mal in dieser Saison musste ein Spielchen wegen Regens abgebrochen werden. Pünktlich um 20.00 Uhr ergoss sich ein veritables Gewitter über das altehrwürdige Heuried und verunmöglichte ein Weiterspielen. Der eineinhalb Stunden zuvor fein säuberlich von Wasserpfützen befreite Platz wurde innert Sekunden zu einem See. Die gute Stimmung liessen sich die HC Nando Spieler jedoch durch diese Laune der Natur und auch durch eine kleine Platzwunde auf der Stirn eines Spielers infolge eines unkontrollierten Zusammenstosses nicht vermiesen!

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